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Wirksamer Schutz vor Pfändungen

Ein P-Konto sollte jeder Schuldner einrichten, der von einer Kontopfändung betroffen oder eine Androhung der Pfändung erhalten hat, denn der Kontopfändungsschutz dient Ihrer Absicherung einer angemessenen und menschenwürdigen Lebensführung. Spätestens 4 Wochen nach einer Kontopfändung muß ein Konto in ein P-Konto umgewandelt sein, da sonst das gesamte Guthaben an den Gläubiger überwiesen wird! Jedes Girokonto kann durch eine Vereinbarung mit der kontoführenden Bank oder Sparkasse in ein P-Konto umgewandelt werden. In Deutschland ist jede Bank und Sparkasse gesetzlich verpflichtet, ein bestehendes Girokonto in ein P-Konto umzuwandeln. Zudem ist die Bank nicht berechtigt, besondere abweichende Entgelte gegenüber einem normalen Girokonto für die Führung dieses P-Kontos zu erheben.

 

Grundsätzlich besteht auf dem P-Konto zunächst ein Pfändungsschutz für Guthaben in Höhe des Grundfreibetrages von derzeit 1.079,99 Euro je Kalendermonat.

Dieser Grundfreibetrag beim P-Konto kann und sollte unter bestimmten gegebenen Voraussetzungen erhöht werden, zum Beispiel wegen Unterhaltsverpflichtungen des Schuldners. Der Betrag erhöht sich dann auf monatlich 1479,99 € bei einer und auf 1709,99 € bei zwei Personen, denen Unterhalt geschuldet wird.
Kindergeld oder bestimmte soziale Leistungen werden durch das P-Konto zusätzlich geschützt. In der Regel genügt ein Nachweis bei der Bank. Auch besondere Aufwendungen im Zusammenhang mit Erkrankungen können beim Vollstreckungsgericht geltend gemacht werden. Das Gericht bzw. die Behörde bestimmt auf Antrag den zusätzlichen pfändungsfreien Betrag, der durch das P-Konto geschützt wird.
 

Aus der nachstehenden Pfändungstabelle können Sie die auf Ihre Familiensituation passende Pfändungsfreigrenze entnehmen. Gerne beraten wir Sie auch umfassend zum Thema Pfändungsschutz.

 

 

Pfändungstabelle 2017.pdf
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